Am 15. Juli 2003 wird Seibani W. verhaftet und von Polizisten geschlagen. Der Notarzt
verabreicht ihm ein Beruhigungsmittel und sieht zu wie Sanitäter und ein Polizist teilweise
mit beiden Füßen am Körper des bewusstlosen Seibani W. stehen. Er stirbt in der Notaufnahme
des Krankenhauses.
Politisch verantwortlich: Innenminister ERNST STRASSER (ÖVP)
Ein angeblich tobender Mauretanier stirbt bei seiner Verhaftung. Erst als ein Amateurvideo auftaucht,
dass die Verhaftung dokumentiert, kommt die Wahrheit ans Licht.
Seibani W. hat einen Streit mit seinem Chef, der daraufhin die Polizei verständigt. Sechs
Polizisten und die Rettung treffen ein. Seibani W. steigt freiwillig in die Rettung ein,
die Verabreichung von Beruhigungstropfen wird aber von der Polizei untersagt. Seibani W.
läßt sich die Hände fesseln. Erst als man ihm auch Fussfesseln anlegen will springt er auf und will weglaufen.
Daraufhin stürzen sich Sanitäter und Polizisten auf ihn und ringen ihn zu Boden. Er wird
von den Polizisten geschlagen.
Der Arzt spritzt Seibani W. ein Beruhigungsmittel, Sanitäter und ein Polizist stehen
teilsweise mit beiden Beinen am Körper des am Boden liegenden Seibani W. Der Arzt steht daneben, mit den Händen
in den Hosentaschen. Erst nachdem
Seibani W. bereits über 5 Minuten reglos am Boden liegt wird er in den Rettungswagen
transferiert. In der Notaufnahme kann nur mehr der Tod festgestellt werden.
Quellen:
Profil 31/03
Falter 30/03
DER STANDARD/27.9.03
Kurier/4.7.03
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